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Babydoll

Das Babydoll – Modeklassiker mit Sexappeal

Das Babydoll ist eine 1956 in Mode gekommene Nachthemdform. Ursprünglich handelte es sich bei hierbei um ein weites, leicht A-förmig geschnittenes, mit Spitzen oder Rüschen besetztes Oberteil mit ausgestellten Puffärmeln und einem kurzen Pumphöschen. Seinen Namen und seinen Ruhm verdankt das Kleidungsstück der gleichnamigen Hauptfigur aus dem US-amerikanischen Spielfilm "Baby Doll - Begehre nicht des anderen Weib". Im Gegensatz zur von Carrol Baker verkörperten verführerisch anmutenden, Daumen lutschenden Baby Doll aus dem Film hat sich in der Modebranche allerdings die gebundene Schreibweise eingebürgert. Im Jahr 1957 brachte der Pariser Modeschöpfer Jacques Griffe unter dem Namen Babydoll eine kindlich naiv erscheinende Mode-Silhouette heraus. Er verlängerte das Nachthemd um ein paar Zentimeter und machte so auf einfache Weise aus dem Hemdchen ein kurzes Kleid. Die in den 60er und 70er Jahren überaus beliebten Kleider tauchten immer wieder vor der Kamera auf, zum Beispiel 1969 in der romantischen Komödie "Kaktusblüte" mit Goldie Hawn oder 1977 im Soft-Porno "Leidenschaftliche Blümchen" mit Nastassja Kinski. Auch Elisabeth Volkmann war 1981 in Faßbinders "Lola" im Babydoll zu sehen.

Vom Nachthemd zur verführerischen Reizwäsche

Nachdem das Babydoll in den 80er Jahren für einige Zeit in Vergessenheit geriet, kehrte es schon in den 1990er Jahren als Dessous dorthin zurück, wo es einst herkam - ins Schlafzimmer. Dort erfreut es sich als verführerisches Untergewand bis heute großer Popularität. Die raffinierten modernen Kreationen aus Seide und Spitze haben mit dem ursprünglichen, mittlerweile etwas bieder wirkenden Babydoll jedoch nicht mehr viel gemein. Kaum ein Kleidungsstück gilt gegenwärtig so sehr als Symbol für Verführung und Erotik wie dieses. Im Gegensatz zu Büstenheben oder Ouverts stellt es die Reize seiner Trägerin nicht gleich voll zur Schau und regt damit die Fantasie des Betrachters an. Das Babydoll rückt feminine Vorzüge in den Vordergrund, während es Schwachstellen geschickt umspielt. Auf diese Weise bietet es Frauen die Möglichkeit, ihre Weiblichkeit zu betonen, ohne sich dabei gänzlich nackt zu fühlen. Die Mehrzahl der Modelle ist ähnlich der historischen Vorgabe sehr romantisch und verspielt gearbeitet. Pastelltöne, Rüschen, Stickereien, Schleifen und kleinformatige oder florale Muster bedienen die herkömmliche Vorstellung vom unschuldig anmutenden Babydoll. Durch Verwendung spezieller Materialien, den Einsatz rassiger Farben und aufreizender Schnitte lässt sich das klassische Babydoll jedoch auch für die gezielte Verführung nutzen. Raffiniert platzierte Öffnungen, stützende Formbügel oder ein besonders tiefes Dekolleté setzen unmissverständliche erotische Zeichen. Mit aufwendigen Schnürungen, Einsätzen aus Latex, Lack oder Leder und kunstvoll gestalteten Ziernieten oder Metallverschlüssen wird aus dem Babydoll hingegen schon beinahe wieder ein szenetypisches Minikleid.

Tags: Babydoll, Lexikon
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