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Brautdessous

Gehörten Strapse und Strumpfband früher zur modischen Grundausstattung, werden sie heute meist nur noch zu speziellen Anlässen getragen. Zwar sind sie - im Vergleich zu modernen Strümpfen und Strumpfhosen - eher unpraktisch, allerdings versprühen Strumpfband und Strapse den Charme des nostalgischen Boudoir-Stils, der besonders gut zu einem Anlass wie der Hochzeit passt. Es hat Tradition, zu diesem Ereignis halterlose Strümpfe mit Strapsen, die stilecht an einem Taillengürtel festgemacht sind, zu getragen. Damit dieser Look wirklich edel wirkt, sollten alle Brautdessous aufeinander abgestimmt sein. Oftmals werden sogenannte Hochzeitsensembles speziell für diesen besonderen Tag angeboten.

Brautdessous: Um das Strumpfband dreht sich ein alter Hochzeitsbrauch

Von der ursprünglichen Verwendung des Strumpfbandes ist nicht viel geblieben, denn es ist ein Überbleibsel aus der Zeit, als die Strümpfe noch nicht über einen Gummizug verfügten und fest an der Haut anlagen. Entsprechend wurde es sowohl von Frauen als auch von Männern getragen. Mittlerweile sind die Materialien, aus denen moderne Strümpfe hergestellt werden, elastisch, so dass sich die Strümpfe den Beinen anpassen. Dies gilt auch für halterlose, lange Strümpfe, die oftmals am oberen Ende Noppen besitzen und deshalb nicht herunterrutschen. Allerdings ist das Strumpfband als typischer Bestandteil der Brautdessous bis heute erhalten geblieben, denn es hat die Aufgabe, dem frisch vermählten Paar Glück zu bringen und wird bei diversen Hochzeitsspielen zum Hauptgegenstand.
Die Braut trägt das Strumpfband versteckt unter dem Brautkleid. Ob sie sich für das Strumpfband am rechten oder linken Bein entscheidet, bleibt ihr überlassen und hat keine weitere Bedeutung. Wichtig ist hingegen, dass es dem Bräutigam großes Vergnügen und eine enorme Portion Lust bereiten soll, wenn er den Kleidersaum des Brautkleides langsam nach oben schiebt, bis er das Strumpfband entdeckt. Brauch ist es nun, dass der Bräutigam das Strumpfband, ohne seine Hände zu Hilfe zu nehmen, herunterzieht.

Warum zu den Brautdessous ein Strumpfband in der Farbe Blau gehört

Einerseits ist das Strumpfband Gegenstand zahlreicher Hochzeitsspiele und Bräuche, andererseits ist es eine ungeschriebene Regel, die bis in die Viktorianische Zeit zurückgeht, dass es die Farbe Blau besitzen oder zumindest mit etwas Blauem verziert sein muss. Da die Farbe Blau für Treue, beständige Gefühle und Reinheit steht, gilt es den Brautleuten als Glücksbringer. Diese Tradition stammt ursprünglich aus England. Dort war es in früheren Zeiten sogar üblich, ein blaues Kleid oder einen blauen Anzug zu tragen. Zudem sagt ein weiterer Brauch, dass eine Braut stets etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues tragen sollte, um eine glückliche Ehe genießen zu können. Aus diesem Grund werden der Einfachheit halber oft beide Bräuche miteinander verknüpft.

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