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Petticoat

Für das perfekte Volumen - der Petticoat

Als "kleiner Umhang" lässt sich das französische Wort Petticoat am besten übersetzen - schließlich handelt es sich auch um einen bauschigen Unterrock, der den Rock perfekt in Szene setzen soll. Wurden in früheren Jahrhunderten Baumwolle, Batist und Spitze gefältelt, um das gewünschte Volumen zu erreichen, bestimmten in der Blütezeit, nämlich den 1950-er und 1960-er Jahren, Perlon und Nylon das Aussehen der Unterröcke. Die Ideale der weiblichen Figur werden auf diese Weise wirkungsvoll unterstrichen: Die Taille wirkt sehr schmal, da der aufgebauschte Rock eine runde Hüfte vermuten lässt. Um den Effekt zu verstärken, ist die erste Stufe, die von der Taille abwärts reicht, relativ schmal gehalten, um nach unten hin immer mehr Volumen zu erhalten. Ob drei oder vier Stufen in einen Petticoat eingearbeitet werden, hängt nicht zuletzt von der Länge des Rockes oder des Kleides ab. Die Mode der 50-er und 60-er Jahren ging auf die Linge Corolle oder auch Blütenkelchlinie von Christian Dior zurück: Abfallende Schultern, Wespentaille und frauliche Hüften prägten die engen, aber vor allem die weit schwingenden Röcke und Kleider, die bis über die Knie reichten.

Das wichtige Darunter - der Unterrock in seinen verschiedenen Formen

Unterröcke werden bereits seit Jahrhunderten verwendet, um Kleidern die gewünschte Form zu verleihen. Die modischen Trends waren dabei aber nur ein Aspekt, schließlich wärmten die vielen übereinander gezogenen Unterröcke auch die Trägerin. Allerdings trieb die Mode auch sehr unbequeme Blüten: Reifröcke in den ausgefallensten Formen und Materialen kamen erstmals zum Ende des 16. Jahrhunderts in Spanien zum Einsatz. Hergestellt aus Holz, Federstahl oder Fischbein machten diese Gestelle die Röcke der Damen zu ausladenden Angelegenheiten. Extrem waren die querausladenden Varianten, die vorn und hinten abgeflacht die Passage einer Tür zur Herausforderung werden ließen. Etwas leichter wurde das Tragen dieser Reifröcke ab 1750, als sie nämlich als sogenannte Springröcke nur noch über Hüfte reichten - und das bequeme Sitzen ermöglichten. Die Krinoline war ab 1830 wiederum ein enormer Fortschritt, denn nun wurden entweder Rosshaar zur Formung eingesetzt oder eben Federstahlbänder. Nur 20 Jahre später konzentrierte sich die Formgebung auf das Hinterteil, die Tornüre repräsentierte den neuen Trend. Mit dem Petticoat schließlich wurde eine Renaissance eingeläutet - nun aber sehr viel komfortabler für die Trägerin. Vor allem der Rock´n´Roll machte diese Unterröcke so populär, schließlich hatte die Dame mit dieser Mode ausreichend Bewegungsfreiheit, um alle Tanzfiguren absolvieren zu können. Ab 1966 wurden die voluminösen Röcke vom Mini abgelöst, allerdings sind Brautkleider, Rockabilly oder Pin Up Mode ohne Petticoat nicht denkbar.

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