Diskreter Versand
 
Kostenloser Rückversand (D)
 
Kauf auf Rechnung
Fragen? +49 7403 3330603
nach oben

String

String - Synonym für reizvolle Slips

Im ursprünglichen Sinne bedeutet String ja eigentlich nur Schnur, allerdings wird damit heute ein äußerst knappes Höschen bezeichnet. Die Spielarten sind vielfältig, denn der Begriff String bezieht sich lediglich auf die Gestaltung des Slips im Schritt. Während ein Tanga noch mit reichlich Stoff aufwartet, zieht sich beim String eben die benannte Schnur zwischen den Pobacken bis zum Steiß hindurch. Abhängig von der Gestaltung der Seiten und des Teils am Steiß ergeben sich also weitere Spezifizierungen: Ein Stringtanga oder G-String hat nur Schnüre an den Seiten, die wahlweise auch gebunden werden können, und ein kleines Dreieck aus Stoff oder Spitze am Hinterteil. Ein T- oder V-String hingegen besteht nur aus einem Dreieck als Vorderteil - und sonst nur aus Schnüren. Eine spezielle Form ist der C-String, der wird mittels einer Drahtverstärkung gehalten und besteht im Prinzip nur aus einem Dreieck mit einer Schnur, die keinerlei Verbindung zwischen Vorder- und Hinterteil benötigt. Natürlich gibt es weitere Variationen, beispielsweise kann eine Panty als String gestaltet werden, was die erotische Wirkung deutlich verstärkt. Vor allem Frauen haben Strings zu schätzen gelernt, weil sie sich nicht durch dünne oder helle Hosen und Röcke drücken und eine wunderbare Bewegungsfreiheit einräumen - wenn sie richtig sitzen.

Keine neue Erfindung - eines der ältesten Kleidungsstücke der Menschheit

Die Vorfahren der heutigen Strings wurden bereits vor Zehntausenden von Jahren in Afrika getragen: als Lendenschurz oder Genitalzierde. Noch heute lassen sich diese Kleidungsstücke in den weitgehend unberührten Stämmen registrieren. Selbst in Japan galt das Fundoshi bis zum Ende des II. Weltkrieges noch als traditionelle Unterwäsche für Männer - nicht zuletzt die Sumo-Ringer treten regelmäßig in einem Lendenschurz auf. In Europa brauchte es bis in die 70-er Jahre, dass die Mode freizügiger wurde. Angefangen bei den Bikinis, die mit hochgezogenen Beinausschnitten für Furore sorgten, kamen vereinzelt Strings ins Angebot, konnten sich allerdings noch nicht durchsetzen. Erst in den 1990-er Jahren trat er als Damenunterwäsche seinen Siegeszug an und wird seither immer kreativer gestaltet. Die Bademode hat zwischenzeitlich den Rückzug angetreten, zur vereinzelt finden sich Bikinis oder Badeanzüge in String-Form. Auch für die Herren gibt es Strings, jedoch ist die Akzeptanz deutlich geringer, als dies bei den Damen der Fall ist. Neben der praktischen Seite übt ein String natürlich einen sehr erotischen Reiz aus: Die Pobacken bleiben frei und können perfekt in Szene gesetzt werden. Daher wird der String gerne im Bereich der Reizwäsche verwendet. Nicht zuletzt die Samba-Tänzerinnen in Brasilien, die ihre äußerst knappen Höschen bevorzugt als String tragen, konnten diesem Wäschestück zu seinem Ansehen verhelfen.

Tags: String, Lexikon
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.